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Fototechnik für Kletterfotos

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Jeder freut sich über schöne Kletterfotos und schaut sich diese auch immer wieder gerne an. Im Folgenden wollen wir Dir Grundlagen zur Fototechnik vorstellen. Diese Grundlagen beziehen sind nicht spezifisch auf Kletterfotos, aber sind Voraussetzung dafür, um schöne Kletterfotos zu machen. Auch werden wir diese Grundlagen nur ganz kurz anschneiden, um einen Überblick zu schaffen. Weiterführende Literatur will und kann an dieser Stelle nicht ersetzt werden.

Themen, die wir im Bericht behandeln werden:

- Kamera und Zubehör
- Licht
- ISO Einstellung
- Belichtungszeit
- Blende
- Brennweiten und Objektive
- Perspektive
- Farben
- Filter
- Blitzen

Kamera und Zubehör

Um die gestalterischen Möglichkeiten des Fotografierens zu nutzen, ist eine entsprechende Kamera notwendig. Natürlich kann man auch mit einem Handy Fotos machen, aber ob die hohen Ansprüchen gerecht werden, wollen wir hier mal bezweifeln. Bei einer guten Kamera sollten die wichtigsten Bedienelemente (Zeit, Blende, Brennweite) möglichst einfach einzustellen sein. Wenn man sich erst mal durch irgendwelche Menues klicken muss, um die Blende einzustellen, wird man eher früher als später auf Automatiken zurückgreifen. Doch diese liefern nur bedingt gute Fotos.

Ideal ist natürlich eine Vollformat Spiegelreflexkamera. Aber diese sind sehr teuer und rentieren sich sicher nicht für einige Schnappschüsse. Für ambitionierte Amateurfotografen stellen sie aber durchaus eine Option dar. Vor allem, wenn man bedenkt, dass nach der Anschaffung kaum mehr Folgekosten anfallen. Früher musste vor einem Urlaub viel Geld in Filme investiert werden und die Entwicklung der Bilder war auch nicht gerade billig. Wenn man diese Folgekosten in den Kaufpreis neuer Digital-Spiegelreflexkameras mit einberechnet, dann rückt dies den Kaufpreis in ein neues Verhältnis.

Zur Kamera benötigt man dann noch Objektive. Heute gibt es gute Allround-Objektive mit einem sehr großen Brennweitenbereich. Diese eignen sich besonders gut für Kletterfotos, da man in der Wand hängend nicht so beweglich ist.


Licht

Fotografieren wird oft auch als malen mit Licht bezeichnet. Licht kann man beim Fotografieren gar nicht genug haben. Von der Helligkeit hängt die mögliche Belichtungszeit, Blende, ISO-Einstellung, Brennweite sowie der Einsatz von Filtern ab. Du siehst in diesem einen Satz, dass das Licht die wichtigsten gestalterischen Möglichkeiten beieinflusst. Daher solltest Du möglichst versuchen, für Deine Fotos viel Licht zur Verfügung zu haben.


ISO-Einstellung

Unter der ISO-Einstellung hat man früher die Filmempfindlichkeit verstanden. Heute ist das die Empfindlichkeit des CMOS-Sensors. Um eine höhere Empfindlichkeit zu erreichen werden mehrere Pixel des Sensors zusammengeschaltet, was ein höheres Bildrauschen (Bildstörungen) zur Folge hat. Von der Qualität her kann man sagen, je niedriger der ISO-Wert, umso besser die Bildqualität. Ein niedriger ISO-Wert fordert allerdings eine längere Belichtungszeit oder eine größere Blendenöffnung.


Belichtungszeit
Unter Belichtungszeit versteht man die Zeitspanne, die das Licht auf den Sensor trifft. Der Sensor sammelt sozusagen in dieser Zeitspanne das auftreffende Licht. Je kürzer diese Zeitspanne ist, desto schärfer werden die Bilder und umgekehrt. Kurze Belichtungszeiten werden vor allem bei schnell bewegten Objekten eingesetzt (bsp. stürzender Kletterer), um diese einzufrieren. Mit einer langen Belichtungszeit kann man Bewegungen verschwommen darstellen (bsp. fließendes Gewässer). Hier zählt die Erfahrung des Fotografen, für die jeweilige Situation die passende Belichtungszeit zu ermitteln. Um keine Bilder versehentlich zu verwackeln, gibt es folgende Formel:

Maximale Belichtungszeit < 1 / Brennweite

Kurz eine Erläuterung zu dieser Formel. Je länger die Brennweit, desto leichter verwackelt man die Bilder. Deshalb ist bei Teleobjektiven eine kürzere Belichtungszeit nötig, als bei Weitwinkelobjektiven. Für ein 135mm Objektiv sollte die Belichtungszeit nicht länger als 1/135s sein, für ein 50mm Objektiv nicht länger als 1/50s.


Blende
Die Blende ist die Öffnung, durch die das Licht in die Kamera gelangt. Durch die Öffnung kann neben der Belichtung auch die Schärfentiefe, das heißt der Bereich, der auf einem Bild scharf dargestellt wird, definiert werden. Eine Kamera kann nur auf eine Ebene scharfstellen - der Bereich davor und dahinter werden unscharf abgebildet. Durch eine kleinere Blende kann die scharf dargestellte Ebene vergrößert werden, durch eine größere Blende wird diese Ebene verkleinert. Die Blende stellt somit neben der Belichtung einen sehr wichtigen Faktor für die Bildgestaltung dar.


   Brennweiten
Durch die Brennweite wird der Bildausschnitt definiert. Eine kurze Brennweite bildet einen großen Bildausschnitt ab und die Bilder wirken tief (dreidimensional). Eine lange Brennweite ergibt einen spitzen Bildwinkel und das Bild wirkt vergrößert (Ausschnittsvergrößerung) und plakativer. Weitläufig stellt sich der Fotografierende irgendwo hin und zieht sich das Bild mit seinem Zoom-Objektiv (Objektiv mit variabler Brennweite) so hin, dass es gut in den Bildausschnitt passt. Hierbei wird meist übersehen, dass sich so die Perspektive nicht ändert, aber gerade die Perspektive ein wichtiges gestalterisches Mittel ist. Wenn möglich empfielt es sich näher an das Objekt heran oder weiter weg zu gehen, als zu Zoomen. Weiter werden die meisten Zoom-Objektive bei längerer Brennweiteneinstellung lichtschwächer, was eine längere Belichtungszeit und somit eine erhöhte Verwacklungsgefahr zur Folge hat.

Wenn man aus der Wand heraus fotografieren will, ist ein großer Zoombereich trotzdem ideal, da man an einer bestimmten Stelle hängt und nicht mobil ist.


Zusammenhang: Licht, ISO, Belichtungszeit, Blende, Brennweite
Diese fünf Faktoren hängen bei der Belichtung voneinander ab bzw. beeinflussen sich gegenseitig. Wenn man bei einem Faktor Kompromisse eingehen muss, ist eine schlechte Bildqualität die Folge (verwackelte, unscharfe, grobkörnige, falsch belichtete Bilder). Deshalb sollte man immer auf viel Licht achten. Bei einer guten Kamera ist die ISO-Einstellung ein Faktor, mit dem man sich etwas Spielraum schaffen kann.


Perspektive
Die Perspektive ist für die Bildgestaltung sehr wichtig. Ausgefallene Blickwinkel und Perspektiven machen Bilder interessant. Wenn man beispielsweise mit einem Weitwinkelobjektiv nah an ein Objekt herangeht, wirkt dieses größer. Ein niedriger Kamerastandpunkt verstärkt diesen Eindruck noch. Linien, die diagonal in ein Bild laufen erzeugen eine Bildtiefe. Experimentier mit der Perspektive einfach ein bisschen herum, Du wirst sehen, dass "normale" Bilder durch eine andere Perspektive "spannend" werden können.


Farben
Ein grau gekleideter Kletterer vor einem grauen Fels an einem grauen Herbsttag - ob dieses Motiv zu einem schönen Kletterfoto wird ist fraglich. Natürlich ann man mit monotonen Farben eine schöne Bildwirkung erzeugen, das ist aber nicht die Regel. Schau, dass Du Farbe ins Bild bringst. Komplimentäre Farben (Rot-Grün, Gelb-Blau etc.) ergeben schöne Kontraste. Leuchtende Farben eignen sich vor grauem Fels recht gut. Daher solltest Du bei Kletterfotos auch eine passende Kleidung einplanen.


Filter
Filter sind in der heutigen Zeit beim Fotografieren nicht mehr so wichtig wie früher, da viele Effekte auch mit dem Rechner erzielt werden. Vor allem hat man am Rechner den Vorteil, mit einem Foto mehrere Filter zu testen, ohne das Foto selbst zu zerstören. Einen UV-Filter sollte man jedoch immer auf dem Objektiv haben und ein Polfilter kann den Kontrast bei ungünstiger Sonneneinstrahlung erhöhen. Bei Filtern sollte man auf Qualität achten, denn Reflexionen durch einen Billigfilter kann die teuerste Kamera nicht mehr ausgleichen.


Blitzen
Blitzen ist der häufigste Fehler, den Hobbyfotografen machen. Das Resultat sind meist im Vordergrund überbelichtete Fotos, die im Hintergrund ins Schwarz verlaufen. Wenn blitzen, dann richtig.

Möglichst indirekt blitzen, das heißt, eine neutrale Fläche außerhalb des Bildes anblitzen und so durch die Reflexion eine gleichmäßige Aufhellung zu erreichen (erfordert einen starkes Blitzgerät).

Blitzgeräte kann man sehr gut zum Aufhellen benutzen, beispielsweise bei Gegenlichtaufnahmen. Die eigentliche Belichtung wird wie beim Fotografieren ohne Blitz eingestellt, der Blitz wird ledeglich nur zum Aufhellen dunkler Bereiche verwendet (Blitzleistung evtl. reduzieren).

Sogenannte Aufheller (reflektierende Schirme) eignen sich besonders gut, um mit vorhandenem Licht in dunklen Partien noch eine Zeichnung zu erhalten.


Fazit
Ohne ein bisschen Aufwand, mit entsprechender Technik und etwas Planung werden Kletterfotos nur in den seltensten Fällen zum Hingucker werden. Aber mit geringem Engagement lassen sich die Bilder deutlich verbessern. Wir hoffen, dass wir Dir hierbei ein wenig behilflich sein konnten.

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